Bemerkenswert

disclaimer

rox hat derzeit viel um die ohren und daher weniger zeit für ihren blog, als ihr lieb wäre.
regulär würde sie mindestens 3 mal pro woche bloggen. sie hofft, bald wieder genügend zeit zu finden.

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rox feiert erfolge.

wir schreiben den 4. oktober 2017. in 2 tagen jährt sich rox‘ sae day one zum 2. mal – am 6. oktober 2015 hatte sie ersten kurstag. sie kann sich gut daran erinnern – wie sie die leute dort zum ersten mal gesehen hat und zum ersten mal in dem raum gesessen ist, in dem sie viele ihrer unterrichte verbringen sollte.

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2 down – 1 more to go.

rox macht mal kurz pause. die letzten tage waren ziemlich anstrengend – zuerst musste rox ihre teile des endprojektes fertigstellen. dieses muss zwar erst am montag abgegeben werden, doch müssen rox‘ einzelteile (und die der anderen) noch zu einem vollständigen gesamtbild (oder gesamtspiel) zusammengestellt werden – und das braucht ja auch zeit. rox hofft einfach mal, dass alles passt – die weitere zusammenstellung liegt eh bei ihrem kollegen f. (der schafft das schon.)

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rox holt nach

mittlerweile hat rox ihr studienleben wieder im griff und zwei weitere prüfungen gemacht, die sie noch hat nachholen müssen. die jeweils letzte theorie- und praxisprüfung sind damit abgeschlossen; nur die endprüfungen fehlen noch.
die theoretische prüfung hat rox aufgrund des unkooperativen systems diesmal nicht am laptop, sondern auf papier (!!! wie altmodisch) abgelegt. trotz der ungewohnten prüfungsmodalitäten hat sie die prüfung geschafft; keine glanzleistung, aber immerhin 78%.
die praktische prüfung hatte mit einem thema zu tun, das rox überhaupt nicht (mehr) interessiert: rendering. sie hat sich nicht sonderlich gut vorbereitet, aber aufgrund halbwegs brauchbaren verständnisses von maya hat rox es irgendwie geschafft, sich auf 82% zu bullshitten arbeiten. ihre gesamtnote liegt nun bei 86.5% – 80% braucht sie für den abschluss. hier kommen noch endprojekt, facharbeit, und drei prüfungen dazu – noch ist also alles offen. rox lässt sich aber nicht unterkriegen, macht aus diesem blogeintrag einen eher kurzen und setzt sich wieder an ihr endprojekt. yay!

lang nichts von rox gehört

schon lang hat rox nichts von sich hören lassen. das liegt daran, dass sich in ihrem privatleben einiges verändert hat, und zusätzlich die „heiße phase“ in ihrem studium begonnen hat: das ende. sie wird versuchen, einen kleinen überblick über ihre letzten studierenden monate zu geben.

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rox hat ein kleines announcement

die arbeit am endprojekt hat vor wenigen wochen begonnen, und damit musste auch rox sich für eine rolle entscheiden, die sie in diesem projekt gerne einnehmen würde. dies hat sie dazu motivert, genauer darüber nachzudenken, welche rolle sie eigentlich generell in projekten gerne hätte – sie musste sich also endlich entscheiden, welche spezialisierung sie wählen wird.

rox hat am anfang ihrer sae-laufbahn viel über diese frage nachgedacht und sie immer ein wenig verschoben, weil sie ja noch nicht alle aspekte eines game-projektes gekannt hat. mittlerweile hat sie mit dem unity-projekt bereits ein spiel gemacht und kennt die abläufe und notwendigkeiten besser. in der planungsphase für das endprojekt haben sich also schnell die besten optionen für rox herauskristallisiert, und für eine davon hat sie sich entschieden.
eine wichtige option war scripten, also programmieren. rox tut das recht gern, als spezialisierung ist es ihr aber nicht geheuer. dann gibt es da noch animieren; das ist wieder ein bisschen zu visuell, und rox macht zwar auch das recht gern, aber als spezialisierung möchte sie es lieber nicht; zu groß ist der andrang an animatoren, und rox hat nicht genügend leidenschaft dafür, um sich richtig darauf zu fokussieren. glücklicherweise gibt es auch noch option 3 – sie vereint scripting und animation in einem für rox idealen, halb-technischen, halb-visuellen vorgang: dem riggen.

zur erinnerung: ein rig ist quasi das skelett eines 3d modells, das der animator dann dazu verwendet, die figur sich bewegen zu lassen. in diesem video sieht man ein rig und wie der animator damit arbeitet. diese vielen linien, an denen er herumzupft, sind die controller, die das rig und damit die figur bewegen. dies sieht man in diesem video recht gut, findet rox – die figur ist übrigens mei aus dem spiel overwatch.
riggen vereint scripten und animieren in sich, indem rox sich eigene kleine scripts(/programme) schreiben kann, die ihr das riggen einfacher machen – und als rigger muss sie genau wissen, was der animator später damit wie machen will/muss, damit sie eine entsprechende funktion in das rig einbauen kann. zudem ist riggen gleichzeitig visuell, weil es übersichtlich bleiben und anatomisch halbwegs korrekt sein muss, aber technisch, weil rox funktion über form stellen kann, da das rig an sich kaum sichtbar sein wird. rox ist sehr zufrieden mit ihrer wahl und freut sich darauf, mehr zeit in diese investieren zu können – die rigs des endprojektes werden nicht mehr lange auf sich warten lassen.

ist das jetzt kunst?

rox hatte in einer der letzten wochen 3 einheiten eines etwas anderen unterrichtes. wie ihre leserschaft vielleicht schon mitbekommen hat, beschäftigt sich ihr game design studium nicht nur spezifisch mit games, sondern auch mit allem, was mit dem prozess des spiele erschaffens so zusammenhängt – in diesem fall kunstgeschichte. wieso? na, weil es auch in games bildkompositionen, kamerafahrten, stills und sonstige elemente gibt, die man sonst vielleicht eher mit filmen assoziieren würde. daher hat die sae einen kleinen kurs organisiert, den normalerweise nur die filmabteilung bekommt – bildgestaltung bei kurt brazda.

dieser kurs bestand also aus 3 einheiten. die erste, montags, bestand aus viel theorie zur kunstgeschichte – was bedeuten positionierungen in traditioneller malerei, wie werden farben und licht verwendet, wann schaut eine figur nach links, wann nach rechts, wo ist der horizont, wer oder was steht im goldenen schnitt, all sowas. teilweise hatte rox diese dinge schon mal gehört, aber diese aufbereitung hat ihr und vielen ihrer klassenkollegen noch einiges klargemacht. herr brazda spricht übrigens mit einer mitreißenden begeisterung über sein gebiet, sodass rox nur jedem empfehlen kann ihm zuzuhören, sollte sich je die gelegenheit ergeben.
einheit nummer 2 fand am mittwoch statt. hier wurde es schon etwas moderner, filmausschnitte wurden vorgeführt und analysiert, rox hat festgestellt, dass sie trotz recht ausführlichem filmkonsum noch ein paar cineastische bildungslücken zu füllen hat. insbesondere orson welles wurde für seine bildgestaltung hochgelobt.
einheit nummer 3 war ein neues erlebnis. die klasse wurde nämlich von herrn brazda auf eine von ihm geleitete spezialführung durch kunsthistorische museum wiens mitgenommen – zwar hat er die präsentierten bilder vorher ausgewählt, konnte aber auch die geschichte jedes anderen bildes erzählen, nach dem gefragt wurde. diese führung dauerte immerhin 2 1/2 stunden, und rox war danach etwas fertig, hat aber viel gelernt.

alles in allem war es eine anstrengende woche – montags bis mittwochs unterricht, donnerstags ein vortrag (von dem rox vielleicht auch noch erzählen wird), freitags die exkursion und danach noch ein unterricht. trotzdem war es das schon wert; rox hatte endlich die gelegenheit, ihr geringes, konfuses kunsthistorisches wissen zusammenzuklauben, zu ordnen und zu ergänzen. man lernt eben nie aus.

neue note!

rox hat endlich eine bewertung bekommen, auf die sie schon seit einigen monaten gewartet hat – ihre animationsnote. sie hatte gewusst, dass diese note lang auf sich warten lassen würde, daher hat sie sich keine sorgen gemacht; dennoch ist sie froh, dass die zahl endlich wirklich in ihrer liste steht.

rox hat auf das animationsprojekt eine bewertung von 83% bekommen. das findet sie gut; dafür, dass sie vor diesem unterricht noch nie etwas animiert hatte, hat sie gute arbeit geleistet und ist mit der note zufrieden. gesamt steht sie übrigens momentan auf 88.9%; sie hofft, es wieder auf schöne 89%, oder wenn’s geht gleich über 90% zu schaffen, wenn die nächste note eintrudelt. bis dahin freut sie sich aber mal, dass diese endlich da ist.

too many deadlines, too little time

rox hatte im jänner gleich mal 2 deadlines. die 2. davon betraf tatsächlich das erste komplette game, an dem rox je gearbeitet hat, und es ist tatsächlich fertig geworden. noch hat sie keine benotung dafür, auch steht noch eine präsentation aus, aber fertigzuwerden ist schon mehr, als manch anderen projekten gelungen ist. zudem sind alle mitglieder des teams sehr zufrieden mit dem ergebnis, rox sieht das projekt also als gelungen an. sobald die präsentation vorbei ist, wird sie dazu genaueres berichten (und, weil sie diesen post vor allem einem anderen thema widmen möchte).

die erste abgabe hat mal wieder etwas verlangt, das rox manchmal gern, meistens aber eher ungern tut: zeichnen. es ging nämlich darum, ein stylebook für den ersten teil des concept art/zbrush-projektes abzugeben. ein stylebook ist ein pdf o.ä., das den visuellen entstehungsprozess eines characters illustriert.

dies ist rox‘ stylebook als fotogalerie. nur den text mit der hintergrundgeschichte hat sie weggelassen, weil sie diesen noch weiter bearbeiten will (privat, nicht für das projekt). einige worte zu diesem stylebook: diese „strichfiguren“, die unter thumbnails und posen zu sehen sind, sind durchaus so simpel beabsichtigt. sie sollen nur grobe formen darstellen und die zeichnende person inspirieren; sie sind ein reines spiel mit formen. bei den character drafts war die aufgabe, unterschiedliche outfits und kopfvarianten zu probieren; die outfits waren tatsächlich teil des entstehungsprozesses, die köpfe hat rox im nachhinein dazugezeichnet, weil sie es eben musste. ebenso die bug drone – rox hatte diese variante schon relativ schnell im kopf, die unteren hat sie der vollständigkeit halber ausprobiert. bei den environments hat rox sich am meisten ausgetobt – die stadt ist in aggressivem rot gehalten, wie „karl tower“ entstanden ist weiß rox nicht mehr genau, aber es hat ihr gefallen. in die seitengasse hat sie die meiste zeit gesteckt – auch diese ist im grunde photobashing (also die verwendung und neukombination von vorhandenen fotos) mit ein paar änderungen, vor allem in der farbe. das labor ist das ergebnis eines photoshop-filters in kombination mit noch schlechterem photobashing – und einer deadline, die keine weiteren details zuließ.

alles in allem weiß rox, dass ihr stylebook kein visuelles meisterwerk ist. da sie aber ohnehin nicht plant, concept artist zu werden, ist das schon in ordnung – sie hat es geschafft, dem character ein aussehen zu geben und ungefähr zu vermitteln, dass seine umgebung nicht gerade von fröhlichkeit und glück geprägt ist. außerdem hat sie dabei viel gelernt und hatte sogar spaß dabei – und diese zwei faktoren sind wohl die wichtigsten.

rox hat einen feind – oder nicht?

inzwischen hat rox bereits öfters über ein programm namens zbrush berichtet. sie hatte auch im frühjahr einen unterricht dazu, in dem sie die basics des programmes kennengelernt hat (berichte dazu gibt’s hier). nochmal kurz: es ist ein programm, indem man an virtuellem plastillin herumzupft, bis am ende eine skulptur herauskommt. mit etwas glück, oder skill, oder was auch immer. jedenfalls kann sich rox an diesen ersten unterricht sehr gut erinnern – zum einen, weil er etwas fehlplatziert war (der jahrgang hat zbrush nämlich noch gar nicht gebraucht), und zum anderen, weil zbrush rox wirklich das leben schwer gemacht hat. nichts hat funktioniert, das programm hat so gesponnen, dass nicht mal der dozent wusste, was los ist. dementsprechend hat rox sich nicht sonderlich auf den erneuten zbrush unterricht gefreut, und auf das dazugehörige projekt schon gar nicht. nun ist sie anderer meinung.

das projekt steht ja, wie bereits beschrieben, im zusammenhang mit concept art. sie entwirft einen character und sculptet ihn dann in zbrush – oder zumindest seinen kopf. eine hand und einen fuß muss sie auch sculpten, aber die werden generic, das bedeutet, irgendeine menschliche hand und irgendein menschlicher fuß – nicht an den character angepasst. an diesen dingen arbeitet rox derzeit, wenn sie nicht gerade ferien macht. die büste und der fuß sind noch nicht allzu weit fortgeschritten, aber bei der hand erkennt man vielleicht schon, was das mal werden soll.

progress-hand

alles noch etwas low poly (das sind die kasterl) und klobig, aber ein anfang ist gemacht. rox fällt es leichter, in zbrush zu arbeiten, als sie eigentlich erwartet hatte – was sicher auch mit dem neuen unterricht zu tun hat.

zunächst das einzig negative an diesem unterricht: er findet freitag nachmittag statt. erstens ist da niemand gern in der uni, zweitens war das sonst der tag, an dem sie mit kollegen an einem nebenprojekt gearbeitet hat – das liegt jetzt mal auf eis. sonst weiß rox aber nur positives zu berichten. der dozent, hector, macht seine sache wirklich gut – er ist sowohl ein exzellenter zbrush user, als auch ein fähiger und motivierter dozent, der nützliches feedback gibt. so motiviert, haben rox und zbrush einander noch eine 2. chance gegeben, und siehe da – sie arbeiten recht gut zusammen. rox denkt nicht, dass sie sich darauf spezialisieren wird, hat aber momentan spaß an der arbeit und wird es bestimmt als hobby weiterverfolgen.

viel zu berichten, viel zu tun

in den letzten wochen hat rox nichts von sich hören lassen. das liegt daran, dass sie viel an ihren projekten gearbeitet hat und daher weniger zeit für anderes, wie etwa einen blog oder ein privatleben, hatte. ab heute hat rox aber ferien und nutzt den ersten tag gleich mal, um ihren blog etwas auf vordermann zu bringen.

rox arbeitet weiterhin an ihren bereits vorgestellten projekten in den bereichen unity, concept art und zbrush. um ihre fortschritte kurz zusammenzufassen: das game, das sie mit ihrer unity-projektgruppe macht, ist fast fertig; die hauptarbeit ist inzwischen die implementation der einzelteile sowie noch ein paar details, um das spiel etwas interessanter zu machen. concept art lag die tage etwas auf eis, weil der dazugehörige unterricht vorbei ist und rox schon eine recht klare vorstellung hat, was sie machen will; nur es wirklich umzusetzen, dazu fehlt ihr die zeit (die ist nämlich in das game geflossen). auch zbrush ist derzeit ein großes thema für rox, einerseits weil der unterricht dazu angefangen hat, andererseits, weil dieses programm sie eigentlich hasst und sie jetzt trotzdem damit arbeiten muss. (fun fact: seit rox zbrush kennengelernt hat, kann sie niemand mehr davon überzeugen, dass die technik nicht manchmal ein eigenleben entwickelt.)

zusätzlich hat rox ein neues projekt: game design. das klingt mal ziemlich allgemein, schließlich heißt das ganze studium ja irgendwie so; konkret geht es hier um mechaniken und balancing, also das, was ein spiel zum spiel macht. das schließt nicht nur video- und computerspiele mit ein, sondern eigentlich alles, was irgendwie unter die kategorie spiel fällt – wie etwa auch brettspiele. auf dieses projekt hat sich rox schon lange gefreut. wieso es ihr im moment trotzdem sorgen bereitet, wird sie in einem eigenen post berichten.

so weit also in kurzfassung rox‘ fortschritte und derzeitige aufgaben. sie wird sich bemühen, über die ferien einiges in eigenen posts genauer auszuführen; in der hoffnung, dass ihre leserschaft in den feiertagen auch zeit hat, dieses geschreibsel zu lesen.